Landesweit 520 Restaurants mit Terre des hommes aktiv gegen Hunger
Schweizweit und erstmals auch im Fürstentum Liechtenstein unterstützen über 520 Restaurants und Cafés die Kampagne des grössten Schweizer Kinderhilfswerks, Terre des hommes – Kinderhilfe (Tdh), zum UNO-Welternährungstag am 16. Oktober.
Im Fokus steht aktuell die Hungersnot in Ostafrika, wo Terre des hommes für über 8000 Leidende Nothilfe leistet. Doch sterben täglich weltweit 25’000 Menschen an Hunger.
Anlässlich des Welternährungstages spenden über 520 Restaurants einen Teil ihrer Einnahmen zu Gunsten der Ernährungsprojekte von Terre des hommes, die 720’000 Menschen in 15 Ländern zu Gute kommen, vorab Kindern sowie Schwangeren und Stillenden.
Dank den solidarischen Wirten und ihren Gästen kommen so jährlich gut 200’000 Franken für den Kampf gegen Mangelernährung zusammen – Geld, das vieles bewirkt, kann doch Terre des hommes allein mit 100 Franken schon ein mangelernährtes Kind in Bangladesch ein ganzes Jahr lang betreuen. Die Tdh-Restaurantaktion findet in der Deutschschweiz seit 16 Jahren statt, und heuer wird sie erstmals auch im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Unterstützt wird die landesweite Aktion von GastroSuisse, Verband für Hotellerie und Restauration. Support kommt auch von der Gastro-Initiative „Genusswoche“.
Schirmherrin der Restaurantaktion 2011 ist Cécile Panchaud aus Montreux, 19 Jahre jung und bereits eine Prominente in der Gastro-Szene, ist sie doch Europas beste Commis. Die Lernende trägt die Krone des Bocuse d’Or Europe als beste Commis. Cécile Panchaud wurde nicht zuletzt durch eigene Betroffenheit motiviert, die Restaurantaktion zu unterstützen: „Ich war in Marokko und sah dort abgemagerte Schafe, das tat mir leid – doch erst recht bestürzt war ich, als mir dann auffiel, dass auch viele Menschen abgemagert waren, so auch viele Kinder.“ Cécile Panchauds Beobachtung trifft zu, tatsächlich sind schätzungsweise drei Viertel der 900 Millionen Menschen, die weltweit an Mangelernährung und Hunger leiden, Kinder und Jugendliche. Den jungen Opfern der Nahrungsmittelkrise gilt das Hauptaugenmerk des führenden Schweizer Kinderhilfswerks.