Quittengelée



Info:
Direkt von Hauseigenen Baum in den Kochtopf. Frischer und natürlicher geht es nicht mehr. Auch der Intensive Geschmack und die auffallend dunkle Farbe sind zu erwähnen. Ein Hochgenuss für den Quittenliebhaber...



Interessant:
Der Quittenbaum sieht auf den ersten Blick aus wie ein Apfel oder Birnbaum.
Bei den Früchten, die im Herbst heranreifen, ist man jedoch nicht ganz sicher, ob es sich um Äpfel oder Birnen handelt, weil die Quitte optisch in etwa zwischen den beiden Früchten liegt. Ausserdem haben die Quitten eine wollige Haut, was sie deutlich von ihren Verwandten unterscheidet.
Heutzutage ist die Quitte ziemlich unbekannt, aber unsere Mütter und Grossmütter haben die Quitte noch sehr geschätzt und daraus im Winter Quittenmus und Quittenbrot hergestellt.
Die Quitte ist eine Frucht mit grosser Heilkraft. Sie stärkt die Verdauung, hilft gegen Erkältungen und lindert Entzündungen der Haut. Vor allem die Samen der Quitte werden in der Volksheilkunde eingesetzt.
Ausserdem ist die Quitte Namensgeber für die Marmelade (von portugiesisch marmelo für Quitte, aus dem griechischen melimelon „Honigapfel“).
Schon der griechische Arzt Hippokrates empfahl Quittenzubereitungen gegen Durchfall und Fieber.
Quittentee soll bei Nervosität, Schlaflosigkeit und Mundgeruch helfen.
Die Quittenfrucht selber enthält viel Vitamin C, Kalium, Natrium, Zink, Eisen, Kupfer, Mangan und Fluor, Gerbstoffe, Gerbsäure, organische Säuren, viel Pektin und Schleimstoffe.



Zutaten:
Wilde Quitten, Gelierzucker, Agar-Agar



Passt zu:
als Brotaufstrich, im Tee, zu Desserts, zu Wildgerichten


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